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Thanksgiving und schwarzer Freitag

Manchmal tut dir das Leben einen Gefallen.

Diese Woche hat es das in Form eines langen Wochenendes getan.

Am Donnerstag wurde in den USA Thanksgiving gefeiert. Nationaler Feiertag und die Gelegenheit mit der Familie einen Festtags-Truthahn im November zu genießen. Da meine Familie gerade nicht erreichbar ist überlege ich mir etwas anderes für diesen Tag. Zunächsteinmal beginnt diese Idee mit einem Weckerklingeln. Ich stehe mal wieder früh auf an einem freien Tag... Wieso mache ich das eigentlich jedesmal? Ohja, stimmt, ich will ja etwas erleben.

Das bedeutet, wie so oft, eine Stunde Zug fahren. Es geht wieder in das neue York. Es ist ein klater Tag. Die Sonne scheint zwar, aber nicht stark genug um dieses Fleckchen Erde warm zu bekommen. Meine Füße bringen mich am Time Square vorbei und schließlich zu einer Menschengefüllten Straße. Mein Arbeitskollege begleitet mich und das es hier bald etwas zu sehen gibt ist keine Frage. Es ist schwer einen wirklich guten Platz zu bekommen. Ich habe gelesen das viele Leute für dieses Event schon um 6 Uhr morgens in die Stadt kommen und 3 Stunden in der Kälte warten. Ein Ritual für viele. Ich habe 20 Minuten Zeit um mich etwas nach vorne zu mogeln. Durch meine Erfahrungen auf vielen Konzerten bin ich das schon gewohnt. Schließlich geht es los. Eine große Parade setzt sich in Gang und passiert die Straße direkt vor mehreren tausend Nasen. Die nächsten 1.5 Stunden sind mit diesem Spektakel belegt. Vor meinen Augen bewegt sich die Macy Parade.

Ihr habt bestimmt im Fernsehen schon viel davon gesehen. Riesen große Heliumballons in Form von berühmten Gestalten werden von stolzen Amerikanern duch die Straßen spatzieren geführt. Der Wind weht kräftig. Teils ist den Menschen unter den Ballons die Anstrengung anzusehen. Alle Menschen um mich herum trotzen dem kalten Wind und halten sich gegenseitig bei guter Laune. Neben den Ballons gibt es viele Marschkapellen und Akteure in ausgefallenen Kostümen. Es fahren Wagen mit Livemusik an uns vorbei und sogar der Cirque du Soleil hat einen Wagen auf dem sie live performen. Ich bin froh diese Parade gesehen zu haben. Denn den Abend vorher war es noch gar nicht so sicher ob sie in dieser Form statt findet. Der Wind hätte uns fast einen Strich durch die Rechnung gemacht... und mal ehrlich. Was wäre die Parade ohne die berühmten Ballons?

Ich bin sicher ihr möchtet sehen wovon ich spreche. Bitte sehr:

 https://www.dropbox.com/photos/c/3VpJCFAfKfF4HNc

 

Der Tag nach Thanksgiving ist der Black Friday. Black Friday ist DER Tag zum einkaufen. Einzelhändler spielen verrückt und geben große Rabattaktionen frei. Dazu kommen wilde Öffnungszeiten bis tief in die Nacht. Ich konnte mich hier nie über Preise und Öffnungszeiten beschweren, aber dieser Tag stellt alles in den Schatten!

Ich muss dafür nichtmal nach NYC fahren um Menschen an Wühltischen nach den letzten verbleibenden Schnäppchen suchen zu sehen. Viele Dinge sind wirklich erstaunlich günstig, aber auch schnell vergriffen. Ich gebe zu, ohne Schlachtplan hat man hier verloren. Man muss vorher schon genau wissen wo man was kaufen möchte. Es steckt wohl bei einigen echte Planung hinter diesem Tag. Ein riesen Marketingerfolg und für mich? Ein riesen Stress. Lange Schlangen an den Kassen. Parkplätze am Ende des Parkplatzbereiches. Enttäuschung über 'leere' Regale. Das nächste mal gerne wieder - aber bitte mit Plan

 

Heute habe ich mich dann auf das Empire State Building gewagt.

86. Stockwerk über den Dächern der Stadt. Leider gab es enorme Wartezeiten... aber hier ein paar Bilder von der Aussicht, die das Warten wieder gut macht:

https://www.dropbox.com/photos/c/6mgsxaDfrRBbbdQ

Ich bin selten so froh über einen Fahrstuhl gewesen! :-D

 

1.12.13 03:01

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