Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Inselurlaub in der Großstadt

Guten Mittag und Abend!

 

Es ist schon wieder Sonntag. Für mich heißt das ein neuer Blogeintrag ist fällig.

Heute möchte ich euch von meinem Inselurlaub in der Großstadt erzählen. Natürlich spreche ich von New York City.  Der Samstag startet für mich um 9 Uhr morgens, denn ich möchte den 10 Uhr Zug in die Stadt nehmen. Mein Arbeitskollege fährt zeitig los, da er einen Parkplatz für sein Auto wählt für den er nichts zahlen muss, dafür aber 10 Minuten laufen muss. Ich bin ja schon ein wenig länger hier in Amerika und habe mich etwas mehr angepasst. Deshalb entscheide ich mich für den Parkplatz direkt vor dem Bahnhof. Für 12 Stunden zahle ich 4 Dollar und muss mich dafür möglichst wenig bewegen. Der amerikanische Traum So kommt es das ich das Apartment später verlassen kann. Mein Kollege und ich wollen uns dann am Gleis treffen. Womit ich nicht gerechnet habe ist das zwei Autos einen kleinen Unfall bauen und ich dadurch wertvolle Zeit verliere. Bis ich meinen Wagen geparkt, die Tickets gezogen und das Gleis erreicht  habe ist es 10 Uhr. Der Zug fährt vor meiner Nase weg. Bucstäblich in der letzten Sekunde sehe ich wie der Zug sich in Bewegung setzt und sich die Türen nicht mehr öffnen lassen. Später erfahre ich, das mein Kollege mich noch aus dem Zug hat ankommen sehen. Wie auch immer. Ich muss also 30 Minuten auf den nächsten Zug warten. Ich bin nicht der einzige. Es waren noch 3 andere Leute mit meinem Schicksal auf dem Gleis. Ich habe also gute Unterhaltungen bis der nächste Zug ankommt. Der nächste Zug braucht zu allem Überfluss noch 15 Minuten länger als der erste. Da ich einen fixen Termin habe muss ich mich nun etwas beeilen nachdem ich die Penn Station erreicht habe.

Ich habe ein Ticket im Vorfeld (fast 3 Monate vorher) im Internet bestellt. Dieses Ticket muss ich nun, laut meiner Bestätigungse-mail, im Battery Park abholen. Leider ist dass die einzige Info. Meine Aufgabe ist nun von der Penn Station mit der Metro möglichst dicht an den Battery Park heran zu fahren und von da aus dann zu Fuß meinen Ticketschalter zu finden. Mit der Verspätung baut sich ein gewisser Zeitdruck auf. Es ist sonnig, aber kalt. Ich bin allerdings die ganze Zeit in Bewegung und deswegen macht mir die Kälte nicht viel aus. Es ist wichtig sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und zu früh aufzugeben. Ich sage mir 'Das schaffst du noch!' und suche weiter. Kurze Zeit später finde ich Schilder die mir den Weg weisen. Nun geht es nur noch darum eine abehbare Strecke in möglichst kurzer Zeit abzulaufen. 'Das kann ich.' Ich hänge mich hinter einen Jogger und nutze seinen Windschatten.

Der Ticketschalter ist bald gefunden und ich halte meine Eintrittskarte in der Hand. Von nun an kann ich es ruhiger angehen lassen. Ich reihe mich in einer Warteschlange ein. Die Warteschlange für eine Fähre. Nach den Sicherhehitskontrollen (Wie am Flughafen) darf ich auf das Boot. Mein Inselurlaub kann also beginnen. Das Schiff schaukelt stark. Unglaublich viele Menschen sind hier. Es ist schwer eine Zahl in den Raum zu werfen. Aber ich gehe von 500 Leuten aus. Es soll sich später herausstellen, das mein Arbeitskollege auf der selben Fähre ist, auf der auch ich bin. Aber bei den Massen an Menschen ist es einfach sich nicht zu finden. Viele Menschen sitzen auf den Böden und Bänken um dem Schaukeln einhallt zu gebieten. Die wenigen Leute, die sich trauen zu laufen wirken wie betrunkene Personen. Nach ca. 10 Minuten Beobachtung der spielenden Kindern erreiche ich meine Insel.

Hallo Liberty Island! Eine große, freundlich wirkende Französin begrüßt mich. Zu meinem Ticket bekomme ich einen Audio Information Guide und ein persönlicheres Treffen mit der großen Französin. Miss Liberty lädt mich ein einen Blick auf ihre inneren Werte zu werfen. Ich darf mit recht behaupten das sie nicht viel im Kopf hat, denn dort habe ich mich gündlich umgesehen. Um ein Ticket für die Krone zu bekommen muss man früh buchen. Es wird empfohlen ein Ticket ca. 3 Monate vor Besuch zu buchen um eine gewisse Auswahl an Terminen zu bekommen. Zum Glück habe ich das gleich am Anfang meiner Reise getan und kann nun diese Aussicht genießen. Es gibt nicht viel Platz hier drin, woran es aber nicht mangelt sind Treppenstufen. Es geht ständig im Kreis knapp 90 Meter hoch. Oben im Kopf ist Platz für ca. 10 Personen. Meinen Kopf muss ich dabei leicht schräg halten um mich ständig mit meinem Schädel gegen den ihren zu stossen. 2 Angestellte warten oben um ihre Informationen mit uns zu teilen. Ihr werdet nachher Fotos dazu zu sehen bekommen.

Unten im Sockel der Statue befindet sich ein Museum was zu dieser Zeit viel zu voll war um es richtig zu geniessen. Deswegen bin ich dort nicht lange geblieben.

Nach dem Auf- und Abstieg wird es noch Zeit für das ein oder andere Foto von aussen und der Landschaft, bevor es wieder auf die Fähre geht und ich meinem zweiten Stopp entgegen fahre.

Ellies Island. Hier sind damals Millionen(!) von Auswanderern zu Einwanderen gewordern. Die Gebäude sind noch sehr gut erhalten und wenn man sich vorstelllt dass hier früher Menschen eingefahren sind um eine neue Welt zu betreten ist das schon ein gewaltiger Gedanke. Sehr Geschichtsträchtig und irgendwie bewegend. Natürlich merkt man heute nicht mehr so viel davon aufgrund der ganzen Touristen. Aber wer das ausblenden kann merkt dass dieser Ort schon eine Gewisse Aufregung mitsichbringt.

Ich nehme die nächste Fähre zurück zum Festland nach NYC und damit wieder zurück in den Bundestaat New York. Einige von euch werden sich jetzt wundern wo ich denn vorher gewesen bin. Lasst euch sagen, dass die Freiheitsstaute auf Liberty Island und Ellies Island gehört zu New Jersey und nicht New York. Verwundert? War ich auch!

-

Den Rückweg vom Battery Park bin ich dann durch die Wall Street gelaufen. Für alle Börsianer wohl das Mekka schlecht hin. Mich hat dort aber etwas anderes interessiert.  Der Wall Street Bull (Charging Bull) war mein Ziel. Der bronzene Stier ist beinahe so bekannt wie die Freiheitsstatue. Es heißt, wenn man seine Hörner berührt bringt das Glück. Was ich dazu berichten kann ist, das man Glück braucht um seine Hörner zu berühren... Was für eine Traube an Menschen! Ich muss gestehen, dass ich den Bullen nicht sofort gesehen habe, sondern nur die vielen Menschen. Daraufhin bin ich neugierig geworden und habe mir die Sache näher angesehen. Als ich dann erkannt hatte was los war, wollte ich natürlich auch ein Fot von mir mit dem Bullen. Das ist aber leichter gesagt als getan. Ich mag Asiaten genauso gerne wie Europäer oder irgendeine andere Population, aber wenn es um Fotos geht muss man sich ersteinmal behaupten. Gar nicht so leicht hier dazwischen zu kommen.

Ich bat also zwei junge Frauen ein Foto von mir zu machen und nach ein paar Versuchen bin auch ich endlich an der Reihe gewesen. Ich habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, denn im Gegenzug für mein Foto sollte ich den beiden auch eines machen und das dauerte nocheinmal so lange. Unglaublich!

Die Zeit verfliegt. Eigentlich wollte ich noch ins Empire State Building aber dafür war es nun schon zu spät. Ich werde das einfach beim nächsten Besuch im großen Apfel nachholen.

Jetzt geht es erstmal wieder zurück ins Apartment und ob ihr es nun glaubt oder nicht 10 Minuten nachdem ich im Apartment ankomme, kommt mein Kollege zu Tür hinein. Das bedeutet wir haben uns schon wieder nicht gesehen und das obwohl wir den selben Zug zurück genommen haben. So hatten wir uns im Apartment einiges zu erzählen.

Der Sonntag verspricht uns ein schönes Frühstück. Wir haben uns entschieden auswärts zu frühstücken. IHOP. Eine Restaurantkette in den USA die vorallem für ihr Frühstück bekannt ist. Mir wurde dieses Restaurant nun schon mehreren Leuten empfohlen und heute war es dann soweit das Frühstück auf die Probe zu stellen.

Für alle Kalorienbewussten Leser unter euch... alleine mein Frühstück hatte heute 1300 Kalorien :-D Pfandkuchen mit weisser Schokolade, Sahne, Himbeeren und Sirup. Dazu gab es 2 dicke Scheiben Toast mit Puderzucker und Butter. Weiterhin 2 Streifen Speck, 2 Spiegeleier, 2 Würstchen und Tee.

Auf die Gefahr hin das ich wiederhole, aber ich mag den amerikanischen Traum :-)

 

Da viele von euch sich mehr Bilder wünschen: Bitte sehr.

https://www.dropbox.com/photos/c/rKJR9nJWx3h7EEd

24.11.13 19:38

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen